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Die Geschichte des Personennahverkehrs in Gießen.

Heute

Noch lange nicht am Ziel

Wir bringen die Gießener Bürger zur Arbeit, in die Schule oder nach Hause. Auf insgesamt 16 täglich und 2 nachts verkehrenden Linien sorgen unsere Busse für komfortable und umweltfreundliche Mobilität.

2017 bis 2019

Biomethan

Vom Beginn der Umstellung bis zur zu 100% mit Biomethan angetriebenen Busflotte dauert es nur zwei Jahre. 2019 verlässt der letzte Dieselbus das Unternehmen.

2008

Einführung der Nachtbuslinien Venus und Saturn

In den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen sorgen die beiden Nachtbuslinien nun für ununterbrochene Mobilität.

 

2006

Saubere Luft für Gießen

Die umweltfreundliche Erdgasbusflotte wächst seit der Beschaffung der ersten Fahrzeuge im Jahr 2006 kontinuierlich an.

2003

MIT.BUS GmbH

Die MIT.BUS GmbH führt als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen (SWG) seit Oktober 2003 den städtischen Personennahverkehr in Gießen fort. Möglich wurde dies durch den Erwerb der Verkehrssbetriebe Pfeiffer GmbH.

1969

Diesel statt Strom

Der Betrieb der Stadtbuslinien erfolgt nun ausschließlich mit Diesel-Omnibussen.

1968

Rückbau der Obus-Anlagen

Das Ende des restlichen Obusbetriebs vollzieht sich ab 1968 in mehreren Etappen, da die Stadtwerke Käufer für die fast noch neuwertigen Fahrzeuge finden müssen.

1962

Gelenkbusse

Inbetriebnahme des ersten Gelenkbusses, Modell Büssing/Emmelmann 13 RU 10.

1952/1953

Abschied von der Straßenbahn und Omnibusse mit Anhängern

An ihrem letzten Tag, dem 3.4.1953, befördert die Straßenbahn ihre Fahrgäste zum Nulltarif. In den 1950er Jahren ist der Obus das wichtigste Nahverkehrsmittel in Gießen und gilt als zukunftsweisende Betriebsart. Omnibusse mit Anhängern werden erstmalig einsetzt.

1941

Entstehung einer großen Obusanlage

Die wachsende Stadt und neue militärische Anlagen machten seit Mitte der 1930er Jahre die Eröffnung neuer Nahverkehrslinien notwendig. Durch technische Hindernisse und die enge Bebauung der Innenstadt war man beim Ausbau des Straßenbahnnetzes an Grenzen gestoßen. Oberleitungsbusse sind nun die Lösung.

1937

Die ersten Busse

Die ersten Kraftomnibusse des Typs Mercedes Benz O 2600 werden zur Bedienung einer Anschlusslinie zwischen Bergkaserne und Waldkaserne angeschafft. Der Fahrplan orientiert sich an den Erfordernissen der Markttage und Wochenenden.

1909

Die Elektrische kommt

Die „Elektrische“ Straßenbahn nimmt ihren Betrieb auf. Es werden zunächst zwei Linien eingerichtet - eine rote und eine grüne Linie. Durch Gleise und Kriegerdenkmal geht die eigentliche Funktion des Gießener Marktplatzes endgültig verloren: Er ist nun Verkehrsknotenpunkt.

1894

Pferde – die ersten Nahverkehrs-Dienstleister in Gießen

Am 1. August 1894 können Gießener Bürger erstmalig Pferdeomnibusse nutzen. Sie verkehren täglich zwischen 6 und 22 Uhr und vermitteln den Anschluss zu den wichtigsten Zügen am Gießener Bahnhof. Für eine Fahrt in die Stadt zahlt man ganze 10 Pfennige.