Die Geschichte des Personennahverkehrs in Gießen.
Noch lange nicht am Ziel
Wir bringen die Gießener Bürger zur Arbeit, in die Schule oder nach Hause. Auf insgesamt 16 täglich und 2 nachts verkehrenden Linien sorgen unsere Busse für komfortable und umweltfreundliche Mobilität.
Biomethan
Vom Beginn der Umstellung bis zur zu 100% mit Biomethan angetriebenen Busflotte dauert es nur zwei Jahre. 2019 verlässt der letzte Dieselbus das Unternehmen.
Einführung der Nachtbuslinien Venus und Saturn
In den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen sorgen die beiden Nachtbuslinien nun für ununterbrochene Mobilität.
Saubere Luft für Gießen
Die umweltfreundliche Erdgasbusflotte wächst seit der Beschaffung der ersten Fahrzeuge im Jahr 2006 kontinuierlich an.
MIT.BUS GmbH
Die MIT.BUS GmbH führt als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen (SWG) seit Oktober 2003 den städtischen Personennahverkehr in Gießen fort. Möglich wurde dies durch den Erwerb der Verkehrssbetriebe Pfeiffer GmbH.
Diesel statt Strom
Der Betrieb der Stadtbuslinien erfolgt nun ausschließlich mit Diesel-Omnibussen.
Rückbau der Obus-Anlagen
Das Ende des restlichen Obusbetriebs vollzieht sich ab 1968 in mehreren Etappen, da die Stadtwerke Käufer für die fast noch neuwertigen Fahrzeuge finden müssen.
Gelenkbusse
Inbetriebnahme des ersten Gelenkbusses, Modell Büssing/Emmelmann 13 RU 10.
Abschied von der Straßenbahn und Omnibusse mit Anhängern
An ihrem letzten Tag, dem 3.4.1953, befördert die Straßenbahn ihre Fahrgäste zum Nulltarif. In den 1950er Jahren ist der Obus das wichtigste Nahverkehrsmittel in Gießen und gilt als zukunftsweisende Betriebsart. Omnibusse mit Anhängern werden erstmalig einsetzt.
Entstehung einer großen Obusanlage
Die wachsende Stadt und neue militärische Anlagen machten seit Mitte der 1930er Jahre die Eröffnung neuer Nahverkehrslinien notwendig. Durch technische Hindernisse und die enge Bebauung der Innenstadt war man beim Ausbau des Straßenbahnnetzes an Grenzen gestoßen. Oberleitungsbusse sind nun die Lösung.
Die ersten Busse
Die ersten Kraftomnibusse des Typs Mercedes Benz O 2600 werden zur Bedienung einer Anschlusslinie zwischen Bergkaserne und Waldkaserne angeschafft. Der Fahrplan orientiert sich an den Erfordernissen der Markttage und Wochenenden.
Die Elektrische kommt
Die „Elektrische“ Straßenbahn nimmt ihren Betrieb auf. Es werden zunächst zwei Linien eingerichtet - eine rote und eine grüne Linie. Durch Gleise und Kriegerdenkmal geht die eigentliche Funktion des Gießener Marktplatzes endgültig verloren: Er ist nun Verkehrsknotenpunkt.
Pferde – die ersten Nahverkehrs-Dienstleister in Gießen
Am 1. August 1894 können Gießener Bürger erstmalig Pferdeomnibusse nutzen. Sie verkehren täglich zwischen 6 und 22 Uhr und vermitteln den Anschluss zu den wichtigsten Zügen am Gießener Bahnhof. Für eine Fahrt in die Stadt zahlt man ganze 10 Pfennige.